Fuego

Auf in den Wind

Versengold

# Titel Länge Musik / Text / Publisher Vorschau
1. Auf in den Wind 7:20 Versengold / Versengold / Edition Fuego
2. Seemannsgarn 4:04 Versengold / Versengold / Edition Fuego
3. Es wartet der Strick 3:51 Versengold / Versengold / Edition Fuego
4. Meuterey 2:49 Versengold / Versengold / Edition Fuego
5. Kaptain Hengest Reel 3:13 Versengold / n/a / Edition Fuego
6. Tochter der Weiten 4:30 Versengold / Versengold / Edition Fuego
7. Auf die Ebbe 4:26 Versengold / Versengold / Edition Fuego
8. Ich und ein Fass voller Wein 4:41 Versengold / Versengold / Edition Fuego
9. Weinfass Tune 2:08 Versengold / Versengold / Edition Fuego

Liner Notes

Producer: Versengold

Aufgenommen und gemischt in den FARIDA Tonstudios, Winter 2013 von Ulrich Wortmann
Gemastert von Studio Export, Frühjahr 2014

Snorre Snoerkelfrey - Gesang, Flöten
Paule das Brett - Gitarre, Bass-Fass, Gesang
Honza Sturmgemuet - Violine, Mandoline, Gesang
Hengest der Lange - Violine, Nyckelharpa, Anglo Concertina, Gesang
Pínto von Frohsinn - Bodhrán, Perkussion, Gesang

Gastmusiker:
Philipp Janoske (Knasterbart) - Kontrabass in allen Liedern
Silja Mansholt - Sopran „Auf in den Wind“
Christoph Erichsen (Mr. Hurley & Die Pulveraffen) - Akkordeon „Ich und ein Fass voller Wein“, „Weinfass Tune“
Fabian Mehrtens - Konzertgitarre „Tochter der Weiten“
Sean Lang - Pauke „Auf in den Wind“
Ulrich Wortmann (Knasterbart) - Mandoline, Perkussion, Gesang

Cover-Gestaltung und Illustration - Benjamin Urban


Über den Künstler

VERSENGOLD, die in den vergangen Jahren ein außergewöhnliches Tempo bei ihrer Entwicklung vorlegen, werden in der Musikszene oft und gerne als aufstrebender Geheimtipp gehandelt. Wachsende Tour- und Album-Verkaufszahlen, namhafte Festivals und Clubkonzerte im gesamten deutschsprachigen Raum zeigen ihre Wirkung bei renommierten Zeitschriften, Veranstaltern und Agenturen. Dabei blickt die Band bereits auf eine langjährige Karriere zurück, die auf ihrem Weg zu einer professionellen und erfolgreichen Musikgruppe viele Hürden genommen und Phasen durchlebt hat. Mittlerweile umfasst die Diskografie von VERSENGOLD sechs Alben, mit »Zeitlos« wird 2015 die siebte Studioproduktion veröffentlicht.

Wer sich chronologisch durch die Alben hört, merkt schnell, dass die Bandgeschichte von VERSENGOLD einige Zäsuren erlebt hat, die sich in Stil und Besetzung auf den einzelnen Alben stark bemerkbar machen. So unterscheidet sich bspw. das Debut »Hoerensagen« aus dem Jahr 2005 deutlich von aktuelleren Produktionen wie »Im Namen des Folkes« oder »Auf in den Wind« – und ist deshalb von VERSENGOLD deutlich als ›Nostalgie-Album‹ gekennzeichnet.
Auf charmante Weise erinnert die erste Produktion an die Anfänge der Band, die sich in LARP-Tavernen und auf Mittelaltermärkten formiert und seinerzeit als außergewöhnlicher ›Szene-Geheimtipp‹ kursiert. Was 2003 noch in kleinen Keller-Probe­räumen, Jugendclubs, Mittelaltermärkten und Szenelokalen aufgeführt wird, zeichnet sich bereits zu dieser Zeit durch außergewöhnlich anspruchsvolle Lyrik aus, die in einer für Mittelalterbands eher untypischen Besetzung arrangiert wird. So stellen VERSENGOLD bereits zu ihren Anfängen eine angenehme Abwechslung zur dominierenden Mehrheit klassischer Dudelsack-Bands dar, und verzichten zudem vollständig auf Traditionals und Coverstücke. Bis heute gilt: alle Interpretationen von VERSENGOLD stammen ausnahmslos aus eigener Feder.
Das Konzept der Gruppe wird früh mit dem Einzug auf diverse Sampler belohnt – bis heute erfreuen sich Evergreens wie »Ich und ein Fass voller Wein« oder »Einerley« größter Beliebtheit.
Die zunehmende Professionalisierung erfordert von allen Bandmitgliedern jedoch ein starkes zeitliches Engagement – schon bald steht die Band in Konkurrenz zur privaten und beruflichen Planung einzelner Mitglieder. Das risiko- und entbehrungsreiche Leben als Berufsmusiker schreckt manchen ab und führt in der Bandgeschichte bis zum Jahr 2010 zu starken Veränderungen in der Besetzung. 2011 steht schlussendlich eine stabile und musikalisch talentierte Truppe, die durch den Einfluss ihrer neuen Mitglieder stilistisch deutlich an Tempo zulegt.
Einflüsse keltischer Folkmusik und Elemente aus Rock und Pop mischen sich in Ansätzen bereits 2011 in der Produktion von »Dreck am Stecken« mit der VERSENGOLD-typischen Lyrik. Motiviert von guten Rezensionen, Buchungsanfragen und steigenden Album-Verkäufen gibt die Band ihrem neuen Stil beim Album »Im Namen des Folkes« den ersten Feinschliff.
Die Reaktionen lassen keinen Zweifel - mit ihrer außergewöhnlichen Mischung aus druckvollem, treibendem Acoustic-Folk, publikumsnahen Interaktionsshows und aberwitzigen deutschen Texten treffen VERSENGOLD einen Nerv. Von 2012 bis 2014 vervierfachen sich die Besucherzahlen auf den Clubtouren, die »VERSENGOLD-Folknächte« im Herbst/Winter 2014 sind zum Teil bereits Monate vor Konzert restlos ausverkauft. Auftritte auf namhaften Festivals häufen sich – von ›M’era Luna‹ bis ›Wacken Open Air‹ – und auch die großen Bühnen der Republik sind für VERSENGOLD keine unbekannten mehr: im Kölner Tanzbrunnen, der Dortmunder Westfalenhalle oder dem Bochumer Ruhrkongress kann die Band im Rahmen verschiedener Groß-Events bis zu 12.000 Zuschauer begeistern. Wiederholt bringt die Gruppe diverse Kult-Clubs, unter anderem die Hamburger ›Große Freiheit 36‹ oder das Münchener ›Backstage‹ zum Kochen.
Mit »Zeitlos« trägt die Band dieser Entwicklung Rechnung und verleiht dem bekannten und beliebten Folksound mit Schlagzeug und Bass einen abgerundeten, druckvollen Background, der sich auf Großveranstaltungen und Festivals trotz seiner akustischen Ausrichtung vor keiner Rockcombo verstecken muss. Textlich werden aktuelle wie historische Themen auf lyrisch ausgefallene Art und Weise angesprochen, die ein Publikum aus allen Schichten zum Tanzen, Feiern, aber auch zum Nachdenken bringt.
VERSENGOLD kreieren auf diesem Wege eine Stilrichtung, die in der deutschen Musikwelt ein absolutes Novum darstellt, und sich mit den gängigen Begriffen der Musikindustrie nicht fassen lässt. Vom Lagerfeuer-Shanty bis zur Rock-Hymne interpretieren VERSENGOLD schlicht einen neuen, deutschen Folk.

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FUEGO ID: 2484 | Album | Genre: Folk Mittelalter Deutsche Texte