Fuego

On Fairy Meadows

Frank Fischer

# Titel Länge Musik / Text / Publisher Vorschau
1. Bold As Love 4:23 Frank Fischer / n/a / n/a
2. Helpless 4:29 Neil Young / Neil Young / Broken Fiddle Music Inc.
3. The Seal of Affinity 4:29 Frank Fischer / n/a / n/a
4. Goldene Sonne 4:58 Frank Fischer / n/a / n/a
5. Spirits of Tasmania 3:56 Frank Fischer / n/a / n/a
6. Woodland Echos 4:45 Frank Fischer / n/a / n/a
7. Psilocibe Bohemica 5:00 Frank Fischer / n/a / n/a
8. Seperate Reality 5:45 Frank Fischer / n/a / n/a
9. Radical Oxidants 6:39 Frank Fischer / n/a / n/a
10. Crataegus Laevigata 5:22 Frank Fischer / n/a / n/a
11. Galadriels Dream 4:12 Frank Fischer / n/a / n/a
12. The Enchanted Forest 3:48 Frank Fischer / n/a / n/a
13. On Fairy Meadows 6:16 Frank Fischer / n/a / n/a

Liner Notes

Producer: -


Über den Künstler

Manche Träume vom höchsten Glück lassen sich nicht erfüllen. Andere drängen bescheiden auf die Wiederholung eines glücklichen Augenblicks, und manchmal spiegelt dieser Wunsch - Traum den Charakter des Träumenden direkt wieder.
Diese Sehnsucht hat den Hamburger Bassgitarristen und Komponisten Frank Fischer so sehr gefesselt, dass sie in seiner Musik durchklingt. Frank Fischers Traum vom Glück: “Auf dem Grund des Grand Canyon sitzen und an nichts denken. ”Einige Male bereits hockte der weit gereiste Musiker gedankenverloren auf Berggipfeln oder in den Schluchten der Canyons. Frank Fischer zieht sich gern in abgeschiedene Landschaften zurück, ins australische Outback oder in sonnendurchglühte Wüsten der Vereinigten Staaten.
Aber auch den Geist seiner Musik bringt Frank Fischers unspektakulärer Glückstraum auf den Punkt. In eben dieser Gedankenruhe, die er sich im Canyon wünscht, entstehen die Balladen über großartige Landschaften und erhabene Naturereignisse, wo immer diese liegen mögen. Wenn Frank Fischer in seinem Hamburger Studio komponiert und arrangiert, reflektiert er nicht viel und konstruiert nur wenig. Er lässt, sagt er, seiner schöpferischen Energie freien Lauf, und diese gerinnt zu erdigen Rhythmen, magischen Melodien und wiegenden Arrangements: Musik voller Fernweh und dem überwältigenden Gefühl der Weite.
Das Geheimnis seiner Arbeit besteht darin, die Dinge auf natürlichem Weg geschehen zu lassen. Was ihn dabei leitet, zählt Frank Fischer zum Unaussprechlichen, zu einer unergründlichen schöpferischen Kraft, von deren Existenz auch die naturverhafteten Buddhisten seit Jahrhunderten überzeugt sind. “Als Komponist ist man dabei nur ein Werkzeug, ein Kanal für einen universellen Energiefluss ”, erklärt Frank Fischer. Eine Erkenntnis, die andere Künstler nur unter der Hand eingestehen. Um zu dieser Einsicht zu gelangen, muss man nicht unbedingt durch die Welt gekommen sein. Man kann es aber. Frank Fischer hat auf allen Kontinenten Station gemacht, doch die Ahnung von jener universalen Schöpfungskraft kam ihm im Studio beim Komponieren.
Dort “malt” der Bassgitarrist und Keyboarder jene Landschaften, die er bereist hat. Ein starker Bass, satte Gitarrenklänge, Exotik von Bambusflöten und Synthesizer vereinen sich zum charakteristischen “Frank Fischer Sound”. Er fasst die warmen Farben der schroffen Felsschründe, die erstickende Sommerhitze, den Geruch knorrigen Holzes und die Form majestätischer Bergplateaus in Musik mit grenzenlos “weitem” Horizont. Ungekünstelt fordert sie den urban verwöhnten Hörer heraus, sich in eindrucksvolle Gefühle und klingende Landschaften zu versenken.
Musikalischer Lifestyle und die Alltagsgefühle der Pop-Kultur interessieren Frank Fischer wenig. Derweil andere Musiker mit Romanzen und Balladen die Liebe beschwören, entwickelt er seine Magie von Wüsten und Felsmassiven. Den Hörer verblüfft der gänzlich unsentimentale Musiker mit viel Gefühl für Atmosphäre, einer psychoakustischen Energie, die sich auf den Hörer überträgt und diesen in Schwingungen versetzt. Der warme, archaische Klang fremder Instrumente und Sounds lassen Ihn aufhorchen, und ehe er sich versieht, befindet er sich in einer dieser Landschaften. “Native” nennt Frank Fischer selbst seine Musik. Für mich bedeutet “native” unbefangen, natürlich und in erster Linie ungekünstelt, daher frei von intellektuellem Ballast.
Der Hörer soll Einblick in meine Gefühlswelt haben und dabei merken, dass jedes Gefühl mit vielen Nuancen unendlich oft variiert werden kann.” Rhythmus ist die Grundlage aller Musikkulturen und das Elixier des Bassisten. Auf den “Groove” erarbeitet Frank Fischer die Bassfiguren und die Harmonien. “Wenn die Kombinationen stimmen, erblüht die Melodie meistens ganz von selbst.” Frank Fischer scheinen die Melodien nur zuzufallen, während er damit beschäftigt ist, menschliche und musikalische Erfahrungen zu Tönen umzuformen.
“Die Stärke der Atmosphäre einer Komposition ist das, was ich eigentlich unter `Musik` verstehe, erklärt Frank Fischer. Arrangieren heißt, eben diese Atmosphäre zu intensivieren, Energien zu bändigen, sie in Kanäle zu leiten und mitzuteilen. ”Ich möchte vor dem inneren Auge des Hörers präzise, treffende Bilder von großer Einfachheit schaffen. Denn: ”Musik ist die uns am einfachsten zugängliche Form von Magie. Unsichtbar, nicht greifbar und am Ende unwiederbringlich verklungen kann sie in Sekunden den Menschen emotional verzaubern.“

1949 im württembergischen Göppingen geboren, war er mit elf Jahren Trompeter im Schulorchester, musizierte in Marschkapellen und verdiente sich als Choralbläser auf dem Friedhof das Geld für seine erste E-Gitarre.

Ab 1964 spielte er in Schwäbischen Beat-Bands und nach seiner Zeit als Trompeter beim Heeresmusikchor 10 in Ulm stieß er 1969 als Bassist zur den legendären Jazzrockern »Puppenhaus« 1975 zog es ihn nach Hamburg zum »Release Music Orchestra«. Psychodelic Rock, Underground, Free Jazz und Jazz-Rock wiesen dem gelernten Elektromechaniker erstmals den Weg nach innen.

5 Jahre wirkte Frank Fischer bei der Rock-Band »Elephant« mit, tourte mit internationalen Rock- und Bluesmusikern durch Europa. 1986 holte ihn die Liverpooler Rock’n’Roll-Band »Juke« und er spielte mit ihnen 360 Konzerte in nur eineinhalb Jahren.

Eine intensive Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen und afrikanischen Musikern folgte. Von 1996 bis 2001 spielte er mit der von Lou Reed produzierten »Time Rocker Band« die Erfolgsproduktionen des Hamburger Thalia Theaters ›Time Rocker‹ und ›Poetry‹ auf internationalen Bühnen. Seit 1989 erschienen inzwischen 15 Solo Alben, mitgewirkt hat Frank Fischer an inzwischen 38 Alben mit den verschiedensten Besetzungen und Musikern.

Die Single Auskopplung »Cafe del Mar« war 1990 einer der meistgespielten Instrumentaltitel im nationalen spanischen Radio und wurde später als Cover-Version für die ›Cafe del Mar‹-CD Reihe verwendet.

Some dreams of total and utter bliss cannot come true. Others humbly press for contented moment to be repeated and occasionally this wish or dream acts as a direct reflection of the character of the dreamer. Yearning of this kind has captivated the Hamburg bass guitarist and composer Frank Fischer to such an extent that it can be heard in his music. Frank Fischer’s dream of happiness is “sitting on the edge of the Grand Canyon and thinking of nothing”.
This well-travelled musician has already sat several times on mountain peaks or in valley bottoms, lost in his thoughts. Frank Fischer likes retreating to out of the way places, into the Australian outback or the sun baked deserts of the United States. But the spirit of his music focuses Frank Fischer’s unspectacular dreams of happiness. It is precisely the peace of mind he searches for in the canyons that gives rise to his ballads of magnificent landscapes and sublime natural phenomena, wherever they may be. When Frank Fischer is composing and making music in his Hamburg studio he reflects very little and does not construct a great deal. He says that he gives his creative energy free rein and it and it develops into swaying rhythms, magical melodies and earthy arrangements: music that is full of his yearning to be in far off climes and the wistful feeling of distance. The secret of his work lies in his allowing things to take their natural course.
Frank Fischer considers that which guides him in his work to be inexpressible, to be an unfathomable creative force of whose presence the Buddhists, too, - known for their close attachment to nature – have been convinced for thousands of years. “As a composer, you are simply a tool, a channel for a universal flow of energy.” Frank Fischer explains: a realisation that other artists are only willing to admit in secret. You don’t necessarily have to have travelled the world to arrive at this courageous insight. But you can have. Frank Fischer has been to all the continents but his realisation of this universal creative force only hit him in the studio whilst he was composing. In the studio the bass guitarist and keyboard player ‘paints’ those landscapes through which he has travelled. Heavy bass, rich guitar sounds, exotic melodies from bamboo pipes and synthesisers combine to form the characteristic “Frank Fischer sound”.
It takes the warm colours of steep crevasses, the suffocating summer heat, the smell of gnarled wood and the shape of majestic mountain plateaux and expresses them in music with a seemingly never-ending “broad” horizon. This music constitutes a natural challenge to its listeners – spoilt by their urban surroundings – to lose themselves in impressive emotions and resounding landscapes. Frank Fischer is not particularly interested in the typical musician’s lifestyle and everyday pop culture. While other musicians conjure up love with ballads and other romantic songs, Frank Fischer conjures up the magic of deserts and rock massifs. This completely unsentimental musician amazes his listeners with his immense felling for atmosphere, a psycho-acoustic energy that is passed onto the listeners and sets them vibrating. The warm archaic sound of strange instruments and sounds make them sit up and take notice and before they know it, they find themselves in one of these landscapes. Frank Fischer himself refers to his music as “native”, adding that “for me ‘native’ means uninhibited, natural and, primarily, genuine, therefore free from intellectual ballast. Listeners should see images that please them, they should be able to gain some insight into my emotional world and, in so doing, notice that every single emotion can be varied as often as they wish thanks to the flurry of nuances contained within.”
Rhythm is the beat of all musical culture and the elixir of guitarists and bass players. In his studio, Frank Fischer explains his work with digital music technology. The computer monitor makes it possible to actually see the rhythmic arrangement. “This eases the pressure on the ears, because your eyes become part of the process of composition”. He works bass lines and harmonies around this basic rhythm. If the combination is correct, then the melody usually develops all by itself”. It seems as though the melodies only occur to Frank Fischer whilst he is busy transforming human and musical experiences into sounds. “The intensity of the atmosphere of a composition is what I actually understand to be ‘music’”, Frank Fischer explains. Arranging means simply intensifying this atmosphere, harnessing energy, diverting it into channels and giving it expression. “I want to place precise, appropriate images of absolute simplicity in front of the listener’s inner vision”. For, “music is the form of magic that is easiest for us to access. Invisible, intangible and ultimately impossible to recreate once the final notes have faded, music can captivate humans emotionally in seconds”.

However the journey there has been long:
Only recently has Frank Fischer begun to follow his own individual style. He was born in 1949 in Göppingen, Württemberg, joined the school orchestra and marching band at age 11 to play the trumpet and played hymns in the cemetery chorus band to earn himself enough money to buy his first electric guitar.
From 1964 he played in Beat-Bands in south-western Germany's district of Swabia and after his time as trumpeter with the German Army band in Ulm he began playing as bassist in 1969 for the legendary jazz rock band "Puppenhaus".
In 1974 he moved to Hamburg to play with the “Release Music Orchestra”. Psychedelic rock, underground, free jazz, and jazz rock started his journey inwards.
For five years Frank Fischer worked with the rock band “Elephant” touring with international rock and roll musicians through Europe. In 1986 he joined the Liverpool rock 'n' roll band “Juke” and played at 360 concerts with them in the space of one and a half years.
He then worked intensively with Latin American and African musicians. From 1996 to 2001 he toured with Lou Reed and his “Time Rocker Band”, bringing the successful productions of Hamburg’s Thalia Theatre “Time Rocker” and “Poetry” to international stages. In 1989 emerged the first of six solo albums with the IC/Digit label.
The single "Café del Mar" was 1990 one of the most played instrumental titles on national Spanish Radio and a cover version was used for the "Cafe del Mar" CD series .

Frank Fischer’s Website | Alle Alben von Frank Fischer

FUEGO ID: 2808 | Album | Genre: Ambient Elektro Chillout