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Edition Tiamat als eBooks -


WIGLAF DROSTE
»Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?«
Neue Sprachglossen

In seinem neuen Buch mit Sprachglossen geht Droste auf Entdeckungsreise zur Wortschatzinsel. Der Firma Schlecker bescheinigt er, dass ihr "ein A und ein r fehlen", über ihren Werbeslogan "For you. Vor Ort" sagt er: "Dreimal ›or‹ in vier Silben, das klingt nach Mordor und den Orks." Droste ließ einen "romantischen Fächeraufguss" über sich ergehen, stattete dem Kopf des Bundespräsidenten Wulff einen Besuch ab und hat diese psychedelischen Erlebnisse genauso überlebt wie das "Multitasking im Rollkofferkrieg". Er drang in die "Schnittstellenkultur" ein und beschreibt das "Essen beim Betrachten von Frauen auf Laufbändern". Warum tut der Mann das? Einer dieser grässlichen Sprachschützer ist er nicht, das steht fest.

"Sprichst du noch oder kommunizierst du schon?" ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Liebe und Schönheit in Sprache und Leben, gegen "i-Petting" mit "Benutzeroberflächen" und für den "Floralverkehr".

Wiglaf Droste, 1961 in Herford / Westfalen geboren, war in seiner Jugend Redakteur der ‚taz‘ und der ‚Titanic‘ und veröffentlicht heute regelmäßig im Funk (BR, MDR Figaro, RBB, SWR, WDR), in der Zeitschrift ‚Das Magazin‘ und vor allem in der vierteljährlich erscheinenden kulinarischen Kampfschrift ‚Häuptling Eigener Herd‘, die er seit 1999 gemeinsam mit dem Stuttgarter Meisterkoch Vincent Klink herausgibt. Für seine Arbeit wurde Droste 2003 mit dem Ben Witter-Preis, 2005 mit dem Annette von Droste Hülshoff-Preis und 2010 mit dem "Ringelnuts"-Preis der Neokompressionisten ausgezeichnet. Von März bis Juli 2009 war er Stadtschreiber zu Rheinsberg.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN: 978-3-86287-033-2 | ePub-Format | Preis: 10.99 € | Das war's. Letzte Worte mit Charles Bukowski - Gundolf S. Freyermuth


WOLFGANG POHRT
»Kapitalismus Forever«
Über Krise, Krieg, Revolution, Evolution, Christentum und Islam

Die Linke klagt den Kapitalismus an, in Wirklichkeit will sie ihn retten, dabei ist er auf ihre Hilfe gar nicht angewiesen, denn der Kapitalismus ist ein System, das sich ständig neu erfindet und das aus jeder Krise neu und gestärkt hervorgeht. In einem Rundumschlag, einem Pamphlet, in dem der Autor nicht systematisch oder wasserdicht, sondern assoziativ argumentiert, kommentiert er die Angst der Kommunisten vor dem Crash und andere Aspekte der aktuellen Diskussion, dabei weiß er wie immer mit originellen und überraschenden Gedanken zu brillieren, mit denen er alle und jeden vergrätzen wird, die es sich in den Verhältnissen eingerichtet haben. Die Linken klagen den Kapitalismus auf moralische Weise an, in Wirklichkeit jedoch wollen sie ihn retten, dabei ist er auf ihre Hilfe gar nicht angewiesen, denn der Kapitalismus ist ein System, das sich ständig neu erfindet und unkaputtbar ist, das aus jeder Krise neu und gestärkt hervorgeht, und an dem Wolfgang Pohrt auch positive Seiten entdeckt, denn im Gegensatz zur Linken ist der Kapitalismus wirklich international und nimmt auf nationalistische Ressentiments keine Rücksicht.

Wolfgang Pohrt, 1945 geboren, ist Soziologe und lebt in Stuttgart.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN: 978-3-86287-032-5 | ePub-Format | Preis: 7.99 € |Amazon Das war's. Letzte Worte mit Charles Bukowski - Gundolf S. Freyermuth


KLAUS BITTERMANN
»Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol«
Kreuzberger Szenen

Klaus Bittermann hat ein Faible für Randfiguren. Sehr trocken und mit Witz beschreibt er kleine Alltagsszenarien aus seinem Viertel, in dem Touristen, Vandalen, Zopfträger, Alteingesessene, Eigenbrötler, Backfische, Rucksack- und Fahrradhelmträger wild durcheinanderlaufen, und das auch noch völlig ohne Plan.

Klaus Bittermann, Autor und Verleger, lebt in Berlin. Herausgeber von inzwischen über 30 Anthologien und Beiträger für selbige. Schreibt für taz, junge Welt und Jungle World.

"Geniale Schnipsel: Klaus Bittermann ist auf der Höhe seiner Schaffenskraft. Sonst hätte er nicht dieses wunderbare Buch verfasst. Kurze Prosatexte über dies und das: die türkischen Nachbarn, die Gentrifizierung, den Nieselregen, den Bücherstand vor der Humboldt-Uni, die Halbstarken im Spreewaldbad. Was die Gedanken und Blicke im Lebensumfeld eben so erwischen. Geschrieben mit der phänomenologischen Beiläufigkeit und dem trockenen Humor, die der deutschen Literatur so oft fehlen. Dem Mann geht‘s richtig prächtig. In seinen besten Momenten schreibt er wie Franz Hessel."
Ursula März, Die ZEIT, 10.11.2011

"Was vor lauter Szeneschnöseligkeit verloren zu gehen droht, hält Klaus Bittermann fest. ... Der Band hat einen ganz eigenen, ebenso unterhaltsamen wie nützlichen Hintergrund."
Christoph Wenzel, WELT kompakt, 26.10.2011

Lizensiert vom Autor

ISBN 978-3-86287-026-4 | ePub-Format | Preis: 8.99 € | Amazon Das war's. Letzte Worte mit Charles Bukowski - Gundolf S. Freyermuth


Fritz Eckenga
»Alle Zeitfenster auf Kippe«
Geschichten und Gedichte aus der angewandten Wirklichkeit

Fritz Eckenga lässt sein Fenster geöffnet. Durchzug sorgt für frische Luft. Der Zeitgeist? Eine vorübergehende Erscheinung. Er hat keine Chance, zu lange durch die Bude zu spuken. Wenn er lästig fällt, fliegt er raus. Genauso wie die elektrischen Geräte, die die vorgeblich große Welt in die vier Wände übertragen. Ausschalten ist eine Möglichkeit. Das offene Fenster bietet eine Alternative. Eckenga lässt die Experten, die den Mittelschlichten immer die ganz komplizierten Sachen erklären, nicht zu nah an sich heran. Lieber macht er eigene Spazier- und Gedankengänge, beschreibt und bedichtet die Welt, wie sie sich ihm zur Verfügung oder in den Weg stellt. Seine Geschichten schlendern über Westfälische Wochenmärkte, auf denen elegant frisierte Damen den Champignons auch nur vor die Köpfe schauen können. Sie klettern auf Tessiner Almwiesen, wo aus übel riechenden Ziegen duftende Lebensmittel extrahiert werden. Sie machen Rast in Parkanlagen, in denen hochbegabte Gören ihren dummen Müttern erläutern, warum Flamingos erst nach brutaler Beinamputation und anschließender Blutwäsche rosa werden.
Bei der Lektüre von Fritz Eckengas neuem Geschichten- und Gedichteband erfährt der Leser, was ein sterbender Opel-Kadett und ein erstickender Tintenfisch gemein haben, wie man in vier Gedichtzeilen die Deutsche Integrationsdebatte über den Haufen reimt und wann der Dativ im Ruhrgebiet kein Ausnahmefall ist. Da der Autor in der Deutschen Meisterstadt zuhause ist, gibt er kernkompetent Auskunft darüber, dass man bei der Farbkombination Schwarzgelb nicht Schauriges wie "Bundesregierung", sondern Schönes wie "Borussia" assoziieren darf.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN 978-3-86287-025-7 | ePub-Format | Preis: 6.99 € |Amazon Das war's. Letzte Worte mit Charles Bukowski - Gundolf S. Freyermuth


HEIKO WERNING
»Schlimme Nächte«
Von Abstürzen und bösen Überraschungen

Geplatzte Dates und geplatzte Kondome, schreiende Nachbarn und krakeelende Kinder, billiges Bier und billige Ausreden, Urängste und Selbstzweifel... Es wäre kaum zu ertragen, wenn man nicht wüsste, dass am nächsten Morgen, bei Lichte betrachtet, alles noch viel schlimmer sein wird. Heiko Werning leuchtet in seinen Geschichten die finstersten Ecken der menschlichen Existenz aus: Feten, auf denen Westernhagen gespielt wird, Massagesalons, in denen man »no sex« bestellen muss, Übernachtungen in zerstrittenen WGs oder Saufgelage mit Striptease-Einlagen. Und trifft dabei auf allerlei Nachtgestalten: Künstlerinnen, die sich Sperma in die Haare stricken, Transvestiten, die sich mit vorgehaltenem Messer auf eine Pizza einladen lassen, Lesben, die junge Männer abschleppen, und Freunde, die man gut zu kennen glaubte und die sich dann als Klaus-Hoffmann-Fans entpuppen.

Heiko Werning, geb. 1970 im westfälischen Münster, wohnt seit 1991 in Berlin-Wedding, ist Reptilienforscher aus Berufung, Froschbeschützer aus Notwendigkeit, Schriftsteller aus Gründen und Liedermacher aus Leidenschaft. Er liest seine Texte regelmäßig bei der Berliner "Reformbühne Heim & Welt" und den agilen Weddinger "Brauseboys" vor, unterhält in Münster und Berlin eine Reihe mit dem bescheidenen Titel "Weltstars privat", schreibt für die taz den Blog "Reptilienfonds" und für die Titanic Kurztexte und Briefe an die Leser, und wenn man ihn lässt, setzt er sich auch mal ans Klavier und singt dazu.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN: 978-3-86287-022-6 | ePub-Format | Preis: 8.99 € | Amazon Erscheint 25. Mai 2012!


HANS ZIPPERT
»Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten«
Tagebuch eines Tagebuchschreibers

Der Autor versteht die Welt nicht mehr, dabei arbeitet er für die Welt. Der Autor beginnt, ein Tagebuch zu führen. Dieses Tagebuch war natürlich nie zur Veröffentlichung bestimmt, es sollte nur irgendwann mal als Buch erscheinen. Bei Suhrkamp. Oder Hanser. Oder Rowohlt. Dass es jetzt bei einem ganz anderen Verlag erscheint, hat den Autor selbst überrascht. Wieder etwas, was wer nicht versteht. Vielleicht wird ja etwas darüber in seinem Buch stehen – der Autor hofft es. Aber das Buch ist auch so schon randvoll mit sensationellen Beobachtungen und Erkenntnissen. Zum Beispiel diese hier: »Je länger man über etwas nachdenkt, desto länger muss man darüber nachdenken.« Der Autor überlegt, ob wir Deutschen es uns leisten können, Matratzenlager einzurichten. Nebenbei überlebt er die Aktionswochen im Speisewagen.

Hans Zippert, geboren 1957 in Bielefeld, lebt als freier Autor in Oberursel. Von 1987 bis 1995 arbeitete er als Redakteur und Chefredakteur bei der deutschen Satirezeitschrift Titanic. Von 1996 bis 1998 schrieb er die Fernsehseiten im FAZ Magazin sowie Kolumnen im SZ Magazin, in der Cinema und Tomorrow. Seit 1999 schreibt er täglich für Die Welt die Kolumne "Zippert zappt" und veröffentlicht Reisereportagen in der FAZ und der Geo Saison.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN: 978-3-86287-014-1 | ePub-Format | Preis: 9.99 € | Amazon Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten - Hans Zippert


CHRISTIAN Y. SCHMIDT
»Zum ersten Mal tot«
Achtzehn Premieren

Im Pekinger Exil denkt Bestsellerautor Christian Y. Schmidt darüber nach, wie er, der einstige Verlierer, zu der interessanten Persönlichkeit wurde, um die sich alle reißen. Er begreift: Wichtig waren vor allem die Premieren im Leben. Die allererste Idee, das erste Mal auf Drogen, die erste anständige Tracht Prügel, der erste Sex, das erste Mal als Comedysklave, das erste Mal in einer Anstalt, das erste Mal wieder draußen. Ansonsten geht es um tödliche Krankheiten, Maoisten bei der Bundeswehr, Star Trek, LSD, Neandertaler, eine Sinologinnenverschwörung, Epileptiker und die Stasi. Hat man das Buch ausgelesen, weiß man zwar immer noch nicht genau, wie man eine wirklich interessante Persönlichkeit wird. Man hat aber eine Ahnung.

Christian Y. Schmidt war bis 1996 Redakteur der Titanic. Seitdem arbeitet er als freier Autor. Er ist Senior Consultant der »Zentralen Intelligenz Agentur« sowie Redakteur und Gesellschafter des Weblog riesenmaschine.de.
Er hat mehrere humoristische und satirische Bücher zusammen mit anderen Titanic-Autoren veröffentlicht und daneben Texte über linke Politik und über Ostasien. 1998 erschien »Wir sind die Wahnsinnigen«, seine Bestseller-Biographie über Joschka Fischer; 2008 das vielbeachtete Reisebuch »Allein unter 1,3 Milliarden« (2010 auch auf Chinesisch); 2009 der China-Crashkurs »Bliefe von dlüben«. Seit 2003 lebt Christian Y. Schmidt zusammen mit seiner aus Peking stammenden Frau vor allem in Ost-Asien, anfangs in Singapur und seit 2005 in Peking.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN 978-3-86287-011-0 | ePub-Format | Preis: 9.99 € | Amazon Zum ersten Mal tot - Christian Y. Schmidt


WIGLAF DROSTE
»Auf sie mit Idyll«
Die schöne Welt der Musenwunder

Der Dichter Wiglaf Droste beobachtet, beschreibt und ergreift die Welt und ihre Bewohner. Seine Aperçus und Uppercuts verteilt er nach Belieben, doch niemals beliebig. In feiner Sprache belöffelt er trostferne Christen ebenso wie trübe islamistische Aufesser von Mohamettbrötchen.Tragödien wie das Draußenrauchen, die Übergangsjacke, den Pilgerstrom oder servile Servicekräfte werden ebenso gutgelaunt und kenntnisreich abgefertigt wie kulinarische Katastrophen vom Schlage Dollase oder Lafer. In saure Gurken wie Till Schweiger oder Guido Westerwelle beißt Droste kurz und final hinein, um sich dann doch lieber der Liebe und der Huldigung zuzuwenden: F.W. Bernstein, Johnny Cash, Raymond Chandler, Bob Dylan, Danny Dziuk, Peter Hacks, Randy
Newman, Willie Nelson, Joachim Ringelnatz und Janwillem van de Wetering bekommen
Denkmäler gesetzt. Und über allem waltet das Rheinsberger Idyll.

»Es scheint mir wohl kaum übertrieben, Droste als den ›Tucholsky unserer Tage‹ zu bezeichnen – ich wüsste jedenfalls kaum einen anderen Autor, der sowohl in der satirischen Schärfe wie auch in der melancholischen Nachdenklichkeit dem ›Heinrich Heine des 20. Jahrhunderts‹ so nahe kommt wie er. Und das alles mit wissendem Charme und in wunderbarer sprachlicher Leichtigkeit. Ich jedenfalls habe ihn so lange für den Kurt Tucholsky Literaturpreis vorgeschlagen, bis ich nicht mehr in die Jury gebeten wurde.« // Peter Böthig, Kurt-Tucholsky-Museum Rheinsberg

»Alles Neubiedermeierliche, alles Vermiefte des ach so coolen Lifestylelebens spießt Droste auf und glasiert es mit einer Extraportion Hohn und Spott.« // Psychologie heute

Wiglaf Droste,Seit 1999 gibt Wiglaf Droste gemeinsam mit dem Stuttgarter Meisterkoch Vincent Klink die Vierteljahreszeitschrift Häuptling Eigener Herd heraus; seine Texte erscheinen dort, im guten Funk (BR, MDR Figaro, RBB, SWR, WDR) oder in Zeitungen und Zeitschriften wie junge Welt, Das Magazin, Weltwoche, Stern. 2003 wurde Wiglaf Droste der Ben-Witter-Preis zugesprochen, 2005 der Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis; von März bis Juli 2009 war er auf Einladung des Kurt-Tucholsky-Museums Stadtschreiber im Rheinsberger Schloss.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN 978-3-86287-010-3 | ePub-Format | Preis: 6.99 € | Amazon Auf sie mit Idyll - Wiglaf Droste


KLAUS BITTERMANN
»The Crazy Never Die«
Amerikanische Rebellen in der populären Kultur

Biographische Essays über gesellschaftliche Außenseiter, die großen Einfuß auf die Entwicklung der populären Kultur hatten.
Sie verkörperten Widerstandsgeist, Provokation und Dissidenz und das alles auf einem extrem hohen Drogenniveau. Sie waren die Jungs, die von den normalen Bürgern Amerikas am liebsten in irgendein Dritteweltland abgeschoben worden wären, um sie für immer los zu sein, weil sie alles repräsentierten, was inakzeptabel war: Gefährliche Individuen, auffälliges Gesindel wie Robert Michum, Exzentriker wie Lenny Bruce, dessen Genuß im Regelverstoß lag, Feinde der Gesellschaft wie Abbie Hoffman, Verrückte, die den sexuellen Exzeß liebten und zelebrierten, Vaterlandslose ohne Familie, Waffennarren wie Hunter S. Thompson, Desserteure aus allen Pflichten, Bohemiens, Spinner und Maniker wie Lester Bangs, Drogenfreaks, Agitatoren, Cowboys wie Kinky Friedman. Wenn es so etwas gab wie »das andere Amerika«, dann waren sie die Protagonisten.

Klaus Bittermann ist Herausgeber von inzwischen über 30 Anthologien und Beiträger für selbige. Schreibt Woche für Woche in der jungen Welt die "Blutgrätsche", die Wahrheit über den Bundesligaspieltag, kolumniert monatlich "Das Whos who peinlicher Personen" und veröffentlicht in der taz "Berliner Szenen", merkwürdige Begebenheiten aus dem Kreuzberger Biotop, nicht zu vergessen den Blog.

Lizensiert vom Autor

ISBN 978-3-86287-007-3 | ePub-Format | Preis: 9.99 € | Amazon The Crazy Never Die - Klaus Bittermann


einzlkind
»Harold«
Roman

Harold bringt sich gerne um. Er hat das gleiche Hobby wie sein Namensvetter aus »Harold and Maude«, einem amerikanischen Film aus den Siebzigern. Ansonsten hat er nichts mit ihm zu tun. Er ist 49 Jahre alt, lebt in London und hat gerade seine Anstellung als Wurstfachverkäufer verloren. Donnerstags spielt er Bridge mit drei alten Damen. Ein ganz normales Leben, bis der elfjährige Melvin an seine Tür klopft. Melvin sucht seinen Vater, und Harold willigt ein, ihn bei der Suche quer durch England und Irland zu begleiten. Sie treffen Humphrey Bogart, Jonny Danger, das Rosarote Badeschaf und Miss Pink Flamingo. Und das geht nicht immer gut aus. Harold bereut seine Hilfsbereitschaft spätestens, als er die Queen überfährt.

»Die Geschichte von Harold und Melvin hat Anklänge an Nick Hornbys Vater-Sohn-Plot, ist aber absurder, witziger, schwärzer.« Der Spiegel

»Ein anonymer Autor aus London hat den Sommerhit des Jahres geschrieben.« Oliver Jungen, FAZ

»Zwischen J.D. Salinger und Terry Pratchett, Nick Hornby und Monty Python platziert sich dieser Roman tatsächlich als gemeines kleines Wunder.« Ulrich Sonneschein, Frankfurter Rundschau

»Ein Feuerwerk von Ideen, Einfällen und Anspielungen, das mir so bewundernswert erscheint wie die punktgenauen, intelligenten und oft nahezu absurden Dialoge seiner Helden, die auch vor der Chaostheorie und der Frage nach dem Sinn des Lebens keinesfalls zurückschrecken. ... Ja, so würde Boris Vian möglicherweise heute schreiben, wäre er nicht viel zu früh gestorben.« Wolfgang Körner, GeoWis-Online-Magazin

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN 978-3-86287-006-6 | ePub-Format | Preis: 7.99 € | Amazon Harold - Einzlkind


WIGLAF DROSTE
»Im Sparadies der Friseure«
Eine kleine Sprachkritik

Sprachkritik ist en vogue in Deutschland. Allen Ortes diagnostizieren schlechtlaunige Philologen ein volksempfängerkompatibles »anglo-amerikanisches Sprach-Bombardement« – dabei spricht doch kaum jemand den Namen des Deutschlehrermaskottchens Sick korrekt englisch aus. Dass man auch in kernseifenem Deutsch rasserein irrsinnig sprechen kann, beweisen die Angehörigen der Sprachschutzstaffeln selbst am besten, sobald sie den Mundauftun und in ihren Medien das Glatteis der freien Rede betreten.Schon lange widmet sich Wiglaf Droste dem Zusammenhang zwischen sprachlicher und inhaltlicher Zerwirrnis. Droste wäre allerdings nicht Droste, wenn er nicht auch bei diesem Thema seine Liebe zur Sprache walten ließeund sich vor dem Wunder der Worte verneigte, das da nicht zwingend ein blaues sein muss. So kann Sprachkritik eben auch sein; persönlich, etymologisch, auf den wahren Kern zielend und immer einer schönen Sprache dienlich.Was Droste, solo oder im Verein mit Vincent Klink und Nikolaus Heidelbach produziert, nannte die Welt im November 2008 »hochprozentig, abgründig, sehr böse und sehr lustig.«

Wiglaf Droste, 1961 in Herford / Westfalen geboren, lebt unterwegs oder in Leipzig. Er arbeitet fürs Radio und spricht Hörbücher; gemeinsam mit dem Meisterkoch Vincent Klink gibt er seit 1998 die kulinarische Vierteljahreszeitschrift Häuptling Eigener Herd heraus. 2003 wurde ihm der Ben-Witter-Preis, 2005 der Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis zugesprochen. Von März bis Juli 2009 war er Stadtschreiber im Schloss Rheinsberg.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN 978-3-86287-005-9 | ePub-Format | Preis: 5.99 € | Amazon Im Sparadies der Friseure - Wiglaf Droste


LESTER BANGS
»Psychotische Reaktionen und heiße Luft«
Rock'n'Roll als Literatur und Literatur als Rock'n'Roll

Lester Bangs ist eine, wenn nicht die Rock-Kritiker-Legende in Amerika. 1948 geboren, starb er bereits mit 33 Jahren im Jahre 1982. In Kalifornien aufgewachsen, ging er 1971 nach Detroit und arbeitete dort für fünf Jahre als Redakteur bei der Musikzeitschrift Creem Magazine. In dieser Zeit entwickelte er seinen kritischen, journalistisch aufrührerischen Stil, dem vor allem der Sound und die Sprache des Rock'n Roll wichtig war. 1976 verließ er Creem und ging nach New York, um sich als freier Autor durchzuschlagen. Er gründete die Rockgruppe Lester Bangs & The Delinquents, schrieb die Texte, sang und spielte Harmonika. Da war er bereits in der Welt des Rock'n Roll berühmt als Dope rauchender und exzessiv trinkender wilder Mann. In seinen Reportagen, Kritiken, Glosssen und Fragmenten entdeckte er in "Wild Thing" von den Troggs eine Art unkontrolliertes Lebensmanifest für die Zukunft. Er bewundert Richard Hell, analysiert den Mythos von Elvis, beschreibt sein schwieriges Verhältnis zu Lou Reed, begeleitet die Clash auf Tour, schreibt über John Coltrane, Iggy Pop, Sham 69, John Lennon, PIL, Jethro Tull, Barry White u.a.

Der Herausgeber Greil Marcus, geboren 1945, gilt als einer der größten Bob Dylan-Kenner. In seinen Büchern hat er immer wieder über Rockmusik und ihr Verhältnis zur amerikanischen Kultur und Politik geschrieben. Greil Marcus lebt in Berkeley.

Lizensiert von Edition Tiamat

ISBN 978-3-86287-002-8 | ePub-Format | Preis: 14.99 € | Amazon Psychotische Reaktionen und heiße Luft - Lester Bangs